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Zeolith Pulver
Rechtlicher Status:
Medizinprodukt Klasse I
Inhalt:
180 g Pulver
Zusammensetzung:
100 % mikronisierter Klinoptilolith-Zeolith
Dosieranleitung:
Dreimal täglich 1–2 Messlöffel (1,25–2,5 g) in 0,2 l Wasser einrühren und 30 Minuten vor den Hauptmahlzeiten trinken.
Art und Dauer der Anwendung:
Zur Einnahme, maximal als 24-Tage-Kur.
Nach 24 Tagen Anwendung mindestens 5 Tage Pause einhalten.
Während der Anwendung für ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen.
Anwendungsgebiet:
Zur Reduzierung von Ammonium und Schwermetallen, die mit der Nahrung aufgenommen werden.
Gegenanzeigen:
Nicht geeignet für Schwangere und Kleinkinder.
Nicht geeignet für Patienten nach Organtransplantation.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.
Nebenwirkungen:
Bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr kann es zu Verstopfungen kommen.
Wechselwirkungen:
Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Therapeutika mindestens 2 Stunden Abstand einhalten.
Warnhinweise:
Bei Auftreten von Verstopfung Flüssigkeitszufuhr erhöhen.
Herz- und Nierenpatienten sollten den Blut-Kalium-Spiegel regelmäßig überprüfen lassen.
Lagerung:
Kühl und trocken lagern. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Was ist Zeolith (Klinoptilolith) und wie unterscheidet sich Pulver von Kapseln?
Zeolith ist ein natürliches vulkanisches Mineral; für medizinische Anwendungen wird vor allem Klinoptilolith verwendet. Aufgrund seiner kristallinen Gitterstruktur mit feinen Hohlräumen kann es bestimmte Stoffe physikalisch an seiner Oberfläche binden.
Die Wirkweise beruht auf Adsorption: Positiv geladene Ionen wie Ammonium oder bestimmte Schwermetalle lagern sich an der Oberfläche an. Klinoptilolith wird nicht vom Körper aufgenommen, nicht verstoffwechselt und unverändert ausgeschieden.
Durch Mikronisierung wird die Partikelgröße in den Mikrometerbereich reduziert, wodurch sich die Oberfläche und die Anzahl der Bindungsstellen erhöhen.
Die Pulverform besteht ausschließlich aus mikronisiertem Klinoptilolith ohne zusätzliche Hilfs- oder Kapselstoffe. Sie wird in Wasser eingerührt und ermöglicht eine flexible Dosierung. Kapseln bieten hingegen eine vorportionierte, praktische Einnahme im Alltag.
Beide Darreichungsformen haben die gleiche physikalische Wirkweise und unterscheiden sich lediglich in Anwendung, Dosierung und Handhabung. Als Medizinprodukt der Klasse I ist die Anwendung zeitlich begrenzt und an Dosier- sowie Pausenempfehlungen gebunden.
