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Zeolith Kapseln
Rechtlicher Status:
Medizinprodukt Klasse I
Inhalt:
144 Kapseln (12 Tage Intensiv-Anwendung)
Zusammensetzung pro Kapsel:
Mikronisierter Klinoptilolith-Zeolith 624 mg
Natriumhydrogencarbonat 155 mg
Wasser 24 mg
Reisextrakt 16 mg
Kapselhülle: Cellulose (HPMC) 120 mg
Dosieranleitung:
Dreimal täglich 4 Kapseln mit viel Flüssigkeit (mind. 0,2 l) 30 Minuten vor den Hauptmahlzeiten einnehmen.
Anwendungsgebiet:
Zur Reduzierung von Ammonium und Schwermetallen, die mit der Nahrung aufgenommen werden.
Gegenanzeigen:
Nicht geeignet für Schwangere und Kinder.
Nicht geeignet für Patienten nach Organtransplantationen.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.
Nebenwirkungen:
Bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr kann es zu Verstopfungen kommen.
Wechselwirkungen:
Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Therapeutika ist ein zeitlicher Abstand von mindestens 2 Stunden einzuhalten.
Warnhinweise:
Für ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen.
Herz- und Nierenpatienten sollten den Blut-Kalium-Spiegel regelmäßig überprüfen lassen.
Lagerung:
Kühl und trocken lagern. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Was ist Zeolith (Klinoptilolith) und wie funktioniert Adsorption?
Zeolith ist ein natürliches vulkanisches Mineral; für medizinische Anwendungen wird vor allem Klinoptilolith verwendet. Seine kristalline Gitterstruktur mit mikroskopisch kleinen Hohlräumen verleiht ihm adsorptive Eigenschaften.
Adsorption bedeutet, dass bestimmte Stoffe an der Oberfläche eines Materials gebunden werden, ohne chemisch verändert oder in das Material aufgenommen zu werden. Im Unterschied zur Absorption verbleiben die gebundenen Substanzen an der Oberfläche und können gemeinsam mit dem Zeolith wieder ausgeschieden werden.
Klinoptilolith besitzt eine negative Oberflächenladung und kann dadurch positiv geladene Ionen wie Ammonium oder bestimmte Schwermetalle physikalisch binden. Der Zeolith wird nicht verstoffwechselt, nicht aufgenommen und unverändert ausgeschieden.
Durch Mikronisierung wird die Partikelgröße in den Mikrometerbereich reduziert, wodurch sich die Oberfläche und die Anzahl der Bindungsstellen erhöhen. Es handelt sich dabei nicht um Nanopartikel.
Die Anwendung in Medizinprodukten der Klasse I beruht ausschließlich auf dieser physikalischen Wirkweise und nicht auf einer pharmakologischen, immunologischen oder metabolischen Wirkung.
