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Inhalt & Nährwerte
Selen organisch & anorganisch
Nahrungsergänzungsmittel mit 200 µg Selen je veganem Pressling
Zutaten:
Microcrystalline Cellulose (Füllstoff), L-Selenomethionin, Natriumselenit
Verzehrempfehlung:
Täglich 1 Pressling mit ausreichend Flüssigkeit eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit einnehmen.
Hinweise:
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und gesunde Lebensweise.
Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 15. Lebensjahr nicht geeignet.
Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Lagerung:
Gut verschlossen, kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.
Inhalt:
℮ 45 g
Ein Glas mit 180 Presslingen enthält 180 Tagesdosen.
Inhaltsstoffepro TagesdosisNRV*Selen200 µg364 %
*Referenzmenge gemäß Verordnung (EU) 1169/2011 (LMIV)
Ch. Nr. und Mindestens haltbar bis Ende: siehe Boden
Was ist Selen und warum ist Selenhefe eine schlechte Wahl?
Selen ist ein essenzielles Spurenelement, das über die Ernährung zugeführt werden muss. Es ist Bestandteil sogenannter Selenoproteine, die an verschiedenen grundlegenden Körperprozessen beteiligt sind. Da der Bedarf gering, aber kontinuierlich ist, kommt der Form der Selenzufuhr besondere Bedeutung zu.
In Nahrungsergänzungsmitteln wird Selen in unterschiedlichen chemischen Verbindungen eingesetzt. Man unterscheidet klar definierte organische und anorganische Selenverbindungen von komplexen Mischformen.
Selenhefe stellt eine solche Mischform dar. Sie entsteht, indem Hefe in einem selenhaltigen Medium gezüchtet wird. Das enthaltene Selen liegt anschließend nicht als definierter Einzelstoff vor, sondern als uneinheitliches Gemisch verschiedener Selenverbindungen. Die genaue Zusammensetzung ist abhängig vom Herstellungsprozess und unterliegt natürlichen Schwankungen.
Diese fehlende Standardisierung ist der zentrale Nachteil von Selenhefe. Weder der Anteil einzelner Selenformen noch deren Verfügbarkeit lassen sich präzise kontrollieren. Zudem enthält Selenhefe stets Hefeanteile, die für empfindliche Personen unerwünscht sein können.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die mangelnde Transparenz. In der Regel wird nur der Gesamt-Selengehalt deklariert, nicht jedoch die tatsächlichen chemischen Selenformen. Im Gegensatz dazu ermöglichen klar definierte Verbindungen wie Selenmethionin oder Natriumselenit eine eindeutige Deklaration, reproduzierbare Qualität und präzise Dosierung.
Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gilt Selenhefe daher als ungenaue und wenig kontrollierbare Rohstoffquelle. Moderne Selenpräparate setzen bevorzugt auf klar definierte, einzeln deklarierte Selenverbindungen mit nachvollziehbarer Qualität.
